Die Märklin-H0-Anlage 2025
Sachstand: Februar 2023
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Mit meiner alten Märklin H0-Anlage spiele ich nicht so oft. Im Winter oder bei schlechtem Wetter noch eher als im Sommer an schönen Tagen, da spiele ich lieber draußen mit der Gartenbahn oder gehe gar irgendwo auf einen 5-Zoll-Fahrtag. Und doch möchte ich nicht auf das Fahren mit meinen alten Märklinsachen verzichten. Und daher wird immer wieder der Strom eingeschaltet und ein paar Runden auf der Anlage gefahren. Meist mit den Zügen, die gerade auf den Bahnhofsgleisen stehen, ein Zugwechsel mit dem Schattenbahnhof ist derzeit eher schwierig. |
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Und das Fahren und Spielen auf der Anlage ist nun deutlich leiser geworden, denn ich haben nun die alten blauen märklintypischen Trafos gegen aktuelle weiße Trafos getauscht. Dafür gab es zwei Gründe. Zum ersten nervte mich inzwischen das laute Gebrumme der Netzfrequenz von den alten Trafos. Es war im Eisenbahnzimmer einfach nur laut durch die fünf blauen Fahrtransformatoren ohne dass überhaupt ein Zug fuhr. Nun sind vier flüsterleise weiße Trafos installiert und es ist nichts mehr von Gebrumm zu hören. Vier reichen nun, da die Anlage nach dem Umzug keine Oberleitung mehr besitzt. Jetzt hört man nur das Geratter der fahrenden Züge auf den Metallgleisen. |
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Zweitens waren die Blauen aus einer Zeit als der Strom noch eine Spannung von 220 Volt hatte, heute haben wir 230 Volt. Diese scheinbar kleine Differenz führte dazu, dass die Sekundärspannung am Gleis auch etwas höher ist (Der Trafo selbst hält das aus). Und besonders beim Umschaltimpuls wirkte sich dies aus und konnte bei Digitaldecodern Schäden verursachen. So waren bei mir definitiv zwei Köf-Loks kaputt gegangen, als ich die Fahrtrichtung wechseln wollte. Und auch bei den einfacheren Deltadecodern könnte dies die Ursache gewesen sein, dass verschiedene Loks nicht mehr fahren (z.B. die Ae 7/14). Übrigens eine Umrüstung auf Digital scheidet aus, da der Aufwand einfach viel zu umfangreich wäre. |
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Mein von mir selbst umgebauter Kran funktioniert nun wieder; da gab es gar keinen Defekt wie ich zuerst dachte. Der Kran wurde an seinem neuen Standort quasi ganz normal und selbstverständlich an den Lichtstrom angeschlossen und funktionierte nicht. Das ist im Nachhinein natürlich logisch, denn bei mir ist der Lichtstrom für die Weichen Gleichstrom (wegen der Diodenmatrix des Schattenbahnhofs) und mit Gleichstrom kann keine Halbwellensteuerung betrieben werden. Es wurde daher ein eigenes Wechselstromkabel an den Kran angeschlossen (gelbe Buchse) und schon funktionierte alles wie es sollte. Lediglich das Gefummel mit dem abgerissenen Nylonseil musste geklärt werden. |
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Etwas mehr Mühe bereitete mir noch die Weiche ganz hinten auf der Anlage, für die keine Knöpfchen an den zahlreichen Bedienpulten zum Umstellen der Fahrtrichtung gefunden wurde. Es blieb mir nichts anderes übrig als zwei neue Drähte an diese Weiche ganz weit nach hinten zu verlegen. Hierzu musste ich per Leiter auf die Anlage in den Gleiswendel steigen und in gebückter Haltung die beiden grünen Telefonkabeldrähte anlöten. Schwierig war das, aber nun ist auch diese Bogenweiche wieder per Knopfdruck schaltbar und somit der obere kleine Bahnhof wieder erreichbar. |
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Ganz generell habe ich das Problem, dass ich einfach zu viele Züge auf der Anlage habe (schließlich fielen beim Umbau sieben Abstellgleise im Schattenbahnhof weg). Alle Durchgangsgleise sind besetzt und es ist sehr schwierig, einen neuen Zug aus dem Schattenbahnhof heraus zu holen und fahren zu lassen. Irgendwie muss ich dafür sorgen, dass zumindest ein Durchgangsgleis (somit eine Strecke) dauerhaft frei bleibt um für einen Zugwechsel mit dem Schattenbahnhof flexibel zu bleiben. Da muss mindestens ein Zug von der Anlage runter und woanders „geparkt“ werden; vielleicht „auf“ der Vitrine, denn „in“ der Vitrine ist auch kein Platz mehr… . |
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