Lahnstein 2026
Sachstand: August 2026
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Für den Fahrtag in Lahnstein anlässlich von Rhein in Flammen wollte ich den ganzen Bärenzug dabei haben. Dieser Eisenbahnspaß war nicht nur ein einzelner Fahrtag, sondern ging über drei Tage, da lohnte sich auch ein etwas größerer Aufwand. Der Bärenzug bestand daher aus der E94, drei Waggons zum Draufsitzen und sieben Wagen für ganz viele Teddys. Erst vor Ort wurde durchgezählt: 73 Bären waren dabei. Und da wir unser Hotel wieder im Nachbarort Braubach hatten, wurden für die kurze Strecke dazwischen unsere Fahrräder auf den PKW-Anhänger oben draufgelegt und angegurtet. |
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Es waren sehr sehr warme Tage und milde Abende und Nächte. Ja, die Hitze war zeitweise drückend und man fügte gerne immer wieder eine Pause ein, am besten im Schatten unter den Bäumen ganz gemütlich auf dem Campingstuhl bei einem Getränk. Aber das Fahren auf der Lahnsteiner Anlage machte stets Spaß und Freude. Mit meinem Bärenzug fand ich meistens ein Abstellgleis neben dem Zelt, das gerade lang genug für mich war und das meist nicht von anderen Teilnehmern belegt wurde. Hier spürte man die Entlastung durch die zusätzlichen Abstellgleise an der Drehscheibe. |
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| Der MEC Lahnstein hatte sich recht viele Gäste zu diesem Wochenende eingeladen, sodass die Gleise sehr gut belegt waren. Gerade für diesen großen Andrang an Lokomotiven und Waggons wurden die Strahlengleise an der Drehscheibe erweitert und die Kapazität hierdurch fast verdoppelt. Rechtzeitig zu dieser großen Veranstaltung waren diese neuen Gleise fertig gestellt worden. Und es sah sehr gut aus, dass nun quasi rund um die Drehscheibe nun Fahrzeuge abgestellt waren. Es gab Teilnehmer, welche zum ersten mal dabei waren, wie z.B. die Familie aus den Niederlanden, aber auf der anderen Seite fehlten auch Gäste, die man von früher her kannte und nun vermisste. So war wieder eine rechte bunte Mischung von Eisenbahnfreunden zusammen mit denen man sich hier und da austauschte. |
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Am Freitagnachmittag kamen wir an und stellten nach der Begrüßung gleich unseren Bärenzug aufs Gleis. Natürlich beeilten wir uns, um das Entladegleis nicht „ewig“ zu blockieren, denn die nächsten Teilnehmer warteten bereits. Vielleicht habe ich daher nicht vorsichtig genug das Mittelteil für die E94 aus der Transportkiste herausgehoben, denn es löste sich unglücklicherweise eines der seitlichen Lamellenfenster. So fuhr das deutsche Krokodil mit einem „Fensterloch“ in der Seite, da niemand auf die Schnelle einen geeigneten Kleber zur Hand hatte um die Lamellen wieder einzukleben. |
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| Natürlich fuhren wir dann einige Runden, aber da wir uns noch ums Hotel kümmern mussten fehlte irgendwie die Zeit, gleich die Teddys in die Wagen zu setzten, sodass diese erst am Samstag und Sonntag zum Fahren kamen. Lok und Akkus waren am Freitag nur relativ wenig im Einsatz, sodass ich die Akkus über Nacht nicht an das Ladegerät anschloss. Außerdem ersparte ich mir an diesem Abend das ganze „Gefummel“ mit den Steckern und Kabeln. Nach dem ausgiebigen Fahrtag am Samstag kamen die Batterien natürlich ans Netz, damit diese für Sonntag wieder voll geladen wären. Doch leider zog irgendwer den Stecker aus der Kabeltrommel, sodass meine Akkus morgens ungeladen waren. Ich entschied mich nicht sofort loszufahren, sondern eine Stunde zu warten und die Akkus zu laden. Mit dieser kurzen Nachladezeit konnte ich dann doch den ganzen Tag problemlos fahren; die Akkus sind wohl noch ganz in Ordnung. |
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| Bei dieser großen Veranstaltungen gab es hin und wieder kleine Probleme, hier und da mal eine Entgleisung aber auch Defekte. Ich hatte meinen Zug noch nicht vollständig auf dem Gleis, als ich erfuhr, dass Ludwig seinen Zug bereits wieder verpackt hatte, denn er hatte ein technisches Problem, obwohl sein Zug am Tag zuvor noch zunächst einwandfrei funktionierte. Und ich hatte den Eindruck, dass so manch einer mit dem Fahren wartete, bis andere bereits ihre Fahrzeuge wieder vom Gleis genommen hatten. So standen einige Modelle länger auf dem Abstellgleis und konnten kaum beim Fahren auf der Strecke fotografiert werden. |
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| Die 5-Zoll-Anlage in Lahnstein wurde so aufgebaut, dass man an mehreren Stellen per Knopfdruck Weichen stellen kann und so seine Fahrstrecke individuell gestalten kann. Leider besteht dabei das Problem, dass trotz einer Zeitsperre Weichen durch einen zweiten Stellpult geschaltet werden können, auch wenn noch ein voraus fahrender Zug über die gestellte Weiche fährt. Es traf hin und wieder jemanden, der dann entgleiste und es traf auch einmal mich. Glücklicherweise saß zu diesem Zeitpunkt meine Frau nicht auf dem hinteren Sitzwagen, der entgleiste und umkippte. Abgesehen hiervon stürzte dennoch meine Frau an einer anderen Stelle einmal vom Sitzwagen und holte sich einige blaue Flecken. |
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Das eigentliche Rhein in Flammen fand unter besonderen Bedingungen statt, denn es herrschte auf dem Rhein ein extremes Niedrigwasser, sodass die Passagierschiffe nicht wie sonst nebeneinander Fahren und für das Abschlussfeuerwerk in Koblenz nebeneinander anlegen konnten. Daher waren lediglich 10 Schiffe für den Konvoi zugelassen. Die Feuerwerke in Spay, Braubach, Lahnstein und Koblenz selbst fanden jedoch in üblichem Umfang statt. Zusätzlich gab es in Koblenz eine Drohnenshow, die jedoch von Lahnstein aus nicht gesehen werden konnte. Wir entschieden uns zum Feuerwerkgucken nicht ans Rheinufer direkt an der Eisenbahnanlage zu gehen, sondern fuhren rechtzeitig mit den Rädern zurück nach Braubach zum Hotel und mischten uns dort unter die Zuschauer des örtlichen Feuerwerks. Schon länger standen wir nicht mehr so nahe bei einem großen Feuerwerk. Natürlich verpassten wir dadurch die LED-Beleuchtung der Eisenbahnanlage. |
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| Am Sonntag begannen schon am Vormittag die Ersten ihre Eisenbahnsachen wieder zusammenzuräumen. Die recht vollen Gleise wurden daher mit der Zeit leerer, es gab weniger Ursachen für Halte auf der Strecke und zum Abstellen fand man nachmittags immer ein freies Gleis. Aber auch wir mussten irgendwann unseren Zug zur Nachhausefahrt am späten Nachmittag wieder in die Kisten einräumen und in den PKW-Anhänger verstauen. Es gab sogar den Service, dass der eigene PKW-Anhänger vom Rasenmähertraktor beim Stellplatz abgeholt und am Wunschort bereitgestellt wurde. Danke, das war eine echte Erleichterung. Udo half mir beim Zusammenpacken sodass recht schnell meine Eisenbahnsachen wieder für die Rückfahrt verstaut waren. |
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| Wir hatten drei wunderbare Tage in Lahnstein. Herzlichen Dank für die vielen großen und kleinen lieben Hilfen und Annehmlichkeiten und die Verköstigung bzw. Versorgung. Und es ist einfach eine sehr schöne Anlage auf der man sehr gut nicht nur im Kreis fahren sondern auch Eisenbahnspielen kann. Rolf und HaJo machten dann noch „Reklame“, die Anlage auch an anderen Fahrtagen zu besuchen, denn dann gäbe es viel mehr freie Strecke und kein Gedränge auf den Abstellgleisen. Das ist auf jeden Fall eine Überlegung wert, denn dann könnte ich vielleicht ja mehr als einmal nach Lahnstein kommen. |
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