Roßdorf Juli 2026
Sachstand: Juli 2026
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Meine Frau fuhr mit zum Fahrtag nach Roßdorf. Es sollte für uns recht gemütlich werden: nicht zu viele Kisten mit Eisenbahn, keine Eile, vielleicht ein paar Gespräche und zum Essen zum Italiener gegenüber der Anlage. Genau so verlief dann der Tag. Im Auto dabei hatte ich dann die kleine Lok, zwei Sitzwagen und vier Waggons für 37 Teddys (gezählt hatte wir erst später, ansonsten eben eine Bärenschar in die Transporttaschen gesteckt). Und dann war noch ein kleines schwarzes Krokodil dabei, welches Susanne zu den Teddys hineingeschmuggelt hatte. Das Auto war also voll; und doch war das Aus- und Einladen dann recht zügig abgewickelt, weil keine wirklich schweren Sachen dabei waren. |
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Man spürte beim Fahren deutlich, dass die kleine Lok mit dem 200 Watt-Motor leistungsmäßig wirklich am Limit war, wenn sie mit sechs Waggons und zwei Erwachsenen anfahren musste. An den kaum sichtbaren Steigungen fing sie an zu schleudern und auch sonst kam sie nur recht gemäßigt in Fahrt. Als ein Zug der Personenförderung vor mir liegen blieb, war es unrealistisch, dass ich hätte versuchen wollen hier etwas nach zu schieben. Die Fahrgäste mussten absteigen und der Zug wurde eben von Hand zurück zum Bahnhof geschoben. Später war der Fehler gefunden worden und die Lokomotive konnte wieder eingesetzt werden. Das war auch gut so, denn zu dieser Zeit waren recht viele Gäste auf der Anlage, die auch fahren wollten. |
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| Wir hatten sehr schönes Wetter, trocken und vor allem nicht so heiß wie die Woche zuvor. Zunächst waren recht wenig Gäste auf der Anlage; erst deutlich später waren es mehr Besucher. Mit drei Zügen für die Personenbeförderung und drei Gastfahrern waren die Gleise der Anlage nicht überlastet. Für den Bärenzug gab es immer ein freies Gleis zum Abstellen. Also alles ganz locker und für uns quasi perfekt. Und auch beim Fahren war es sehr schön, denn ich hatte keine Entgleisung und musste lediglich einmal von der internen Batterie in der Lok auf den Akku im Bedienwagen umschalten, weil die kleine Lok mit der schweren Last mächtigen Stromhunger hatte. Das heißt, dass die Anzeige des Strommesser immer wieder am Endanschlag war; ergo maximale Leistung. |
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Übrigens war das am Fahrtag im April gestohlene Eisenbahnschild wieder da; jemand hatte es gefunden und zum Bahnhof zurück gebracht. Eigentlich war es klar, dass die Jugendlichen mit dem sperrigen Schild auf Dauer nichts anfangen konnten und nachdem sie ihren Spaß hatten, es zu stehlen, es dann irgendwo einfach hingeworfen hatten. Unabhängig hiervon wurden nun zwei amtliche Verkehrsschilder dauerhaft und fest aufgestellt, welches auf dem Teilstück der Anlage ganz regulär und amtlich das Fahrradfahren verbieten. Ergo ist nun der Eisenbahnverkehr besser geschützt; und wenn etwas passieren sollte durch uneinsichtige Radler, so sind diese nun vollständig in der Haftung. |
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| Tim fuhr mit der Dampflok BR55 und blieb plötzlich stehen, denn er hatte etwas ins Auge bekommen, möglicherweise einen Rußpartikel von der Dampflok, obwohl er eine Brille trug (ja, eine normale Sonnenbrille, keine Schutzbrille). Meine Frau bot ihm etwas Wasser aus ihrer Flasche an um das Auge auszuspülen. Ja, letztlich hat es geholfen und Tim konnte wieder weiter fahren. Ein anderes Mal musste er halten, weil er nicht mehr ausreichenden Dampfdruck hatte. Da stand der Zug dann für ein paar Minuten und wir kamen mit den beiden Frauen auf den Sitzwagen ins Gespräch. Eine meinte, dass im Internet stände, dass die Anlage dauerhaft geschlossen sei. Aber wie will die Internetintelligenz einer Suchmaschine es ausdrücken, dass es pro Monat nur ein Fahrtag gibt und ansonsten für die Öffentlichkeit keine weitere Möglichkeit zum Fahren. Die richtigen Termine stehen immer auf der Internetseite des Vereins. |
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| Unser Mittagessen beim Italiener quasi gegenüber war gut, der ganze Fahrtag war gut und auch die Gespräche mit den anderen waren gut. Und wir kamen gut her und wieder zurück; man kann sich also nur auf weitere solcher guten Fahrtage freuen. Es gab nur ein kleines Wehwehchen: Die Akkus in der Funksteuerung für die Lok machten schlapp und die Funke piepste wegen der zu geringen Spannung als Warnzeichen ständig. Da ich keinen Ersatzakkusatz mitgenommen hatte, war auch kein Wechsel möglich. So fuhr ich die letzte Zeit mit den Bedienelementen, welche fest im Dach in der Lokomotive eingebaut sind. |
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